Institutionen


Österreichisches Filmmuseum

Das Filmmuseum ist sicherlich einer der bedeutendsten cineastischen Orte des Landes. Der Filmsaal in der Albertina wurde seit 1965 durch die Gründer des Filmmuseums, Peter Kronlechner und Peter Kubelka, bespielt. Die gezeigten Retrospektiven und Programme erfuhren international schon früh große Beachtung. 1989 wurde der Saal im Sinne Peter Kubelkas als „unsichtbares Kino“ umgestaltet. Das Filmmuseum ist ein spezifischer Ausstellungs- und Aufführungsraumraum für Film, es fungiert als Archiv, Sammlung, Bibliothek und als ein Ort der öffentlichen Auseinandersetzung und Reflexion.

Die Sammlungsschwerpunkte umfassen unter anderen das internationale Erbe des unabhängigen Films, Avantgardefilm in Österreich seit 1950 oder das transnationale Filmschaffen von Emigranten aus Mittel- und Osteuropa. Ab 2002 übernahm der Filmpublizist und Kurator Alexander Horvath die Leitung des Filmmuseums.

Die Programmierung und Positionierung des Hauses erreicht und generierte seither ein junges und wachsendes cineastisches Filmpublikum, das an internationaler Filmgeschichte interessiert ist.

http://www.filmmuseum.at/

Filmarchiv Austria

1955 wurde das „Österreichische Filmarchiv“ u.a. von Ludwig Gesek als Sammelstätte für österreichische Spiel-, Dokumentar- und Wochenschaufilme gegründet. Heute umfaßt das Filmarchiv drei Standorte, die Abspielstätte, das neu renovierte „Metro“ Kino in der Innenstadt, das Filmlager und „Zentralfilmarchiv in Laxenburg“ und das „Audiovisuelle Zentrum im Augarten“. Ernst Kieninger leitet das Filmarchiv seit 1996  Seit 2004 wurden im eigenen „Verlag Filmarchiv“ zum Teil großartige filmwissenschaftliche Publikationen zur österreichischen Film- und Fernsehgeschichte produziert, die aufgrund der Verlagsstruktur aber nur eine kleine Öffentlichkeit erreichten. Der allergrößte Teil österreichischen Filmschaffens vor 1945 werden im Filmarchiv aufbewahrt, dokumentiert und restauriert.

SYNEMA. Gesellschaft für Film und Medien

„Synema“ wurde während der letzten 30 Jahre zu einem zentralen Kommunikator der österreichischen Filmszene. 1984 von Gottfried Schlemmer gegründet wird Synema  seit vielen Jahren von der Filmwissenschafterin Brigitte Mayer geleitet. Synema war Mitveranstalterin legendärer Internationaler Fachtagungen auf den Gebieten der Filmgeschichte und Filmsemiotik, organisierte Internationale Filmfestivals (u.a. Scrrenwise) in Wien und produziert im Eigenverlag profunde wissenschaftliche Publikationen zu Film, Geschichte und Theorie.

Akademie des Österreichischen Films

Die im Jahr 2009 gegründete „Akademie des Österreichischen Films“ hat mehr als 400 Mitglieder aus der gesamten Filmbranche. Ziel der Akademie ist es, die Leistungen der heimischen Filmbranche zu fördern und entsprechend zu würdigen. Die Akademie lobt seit 2011 den „Österreichischen Filmpreis“ aus. Die Schauspielerin Ursula Strauss und der Regisseur Stefan Ruzowitzky sind die aktuellen Präsident_innen der Akademie.

http://www.oesterreichische-filmakademie.at/akademie.html

Sixpackfilm

Die Arbeit von „Sixpackfilm“, 1990 als Verein gegründet, konzentriert sich unter der Leitung von Brigitta Burger-Utzer auf den Vetrieb und denVerleih österreichischer Filmproduktionen. Zudem wird Öffentlichkeit für österreichisches Filme auf internationalen Festivals hergestellt und das nationale Filmschaffen mittels eines ambitionierten, kontinuierlichen Veranstaltungsprogramms beworben.

http://www.sixpackfilm.com/

Die Medienwerkstatt Wien

Die „Medienwerkstatt Wien“ wurde 1978 als nicht-kommerzielles Videostudio und als Künstler_innenkollektiv gegründet. Bis heute geht es der Medienwerkstatt um die Verbindung der Produktion, Vermittlung und Archivierung von multimedialen Produktionen aus Österreich. Seit 2004 gibt die Medienwerkstatt gemeinsam mit Sixpackfilm die DVD Edition „INDEX“ zum künstlerischen Film und Videoschaffen in Österreich heraus.

www.medienwerkstatt-wien.at/

Kinokultur

Statt die vielfältige Kinokultur in Wien, aber auch in den Bundesländern im einzelnen vorzustellen sei das Erkunden der vielfältigen traditionellen und experimentellen Programm-Kinoformen des Landes wärmstens empfohlen.