Willkommen auf SMartAt Mobility …


... dem neuartigen Online-Informationsportal zu Fragen der Mobilität

SMartAt Mobility wendet sich an KünstlerInnen, Kreative und viele andere, die in Österreich leben und arbeiten und im Ausland tätig werden und/oder sich über die verschiedensten Themen und Fragen informieren wollen (outgoing) ebenso wie an all diejenigen, die von außerhalb nach Österreich kommen und hier tätig werden und/oder leben wollen (incoming).

SMartAt Mobility bietet Informationen zu Arbeitsrecht, Rechtsformen, Sozialversicherung, Steuern, Urheberrecht und Versicherungen. Im Kapitel Kulturlandschaft geben ExpertInnen des jeweiligen Feldes einen Einblick in die Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film und Video, Literatur und Musik in Österreich. Eine Förderdatenbank mit spartenübergreifenden Informationen zu Fördermöglichkeiten in Österreich ist angeschlossen und wird kontinuierlich erweitert und differenziert. Unter Infos & Portale sind weiterführende Informationen bzw. Links zu finden. Ein Glossar ermöglicht die gezielte Suche nach Begriffen. SMartAt Mobility bietet alle Informationen in deutscher und englischer Sprache.

Die Inhalte von SMartAt Mobility werden vom SMart Team Österreich erstellt, weiterentwickelt und fortlaufend redaktionell betreut. Für die Beiträge des Kapitels Kulturlandschaft wurden externe AutorInnen aus dem jeweiligen Feld als ExpertInnen eingeladen. 


Umfassende Informationen zu Visa- und Aufenthaltsfragen sowie zur Erwerbstätigkeit ausländischer KünstlerInnen in Österreich sind auf dem bereits bestehenden Artist Mobility – Mobilitätsguide des Bundeskanzleramts verfügbar. 
SMartAt Mobility wurde von SMartAt gemeinsam mit der Abteilung II/6 im Bundeskanzleramt als digitales, kulturelles Informationssystem entwickelt. Das Projekt wird vom Bundeskanzleramt Österreich gefördert.

Helpdesk

Das SmartAtMobility Portal wird ergänzt durch ein regelmäßiges Workshopangebot und einen Helpdesk für persönliche Beratungen

ACHTUNG: Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation finden derzeit nur online Workshops statt.

Wir sind aber im Rahmen des persönlichen Helpdesk weiterhin per mail, Telefon oder skype Helpdesk für euch da

Anfragen und Terminvereinbarung für persönliche Beratung:

Per Mail: contact[at]smartatmobility.com

Telefon: +43 1 9974466-001

              +43 1 9974466-003

Covid-19 Informationen

Hier haben wir wichtige links zu Covid-19  und aktuell
möglichen Unterstützungen für Künstler*innen und Kreative
zusammengestellt:

Update Covid-19 Hilfen Stand 15. November 2020

Neu: zusätzlich zum SVS Künstlerhilfe Fonds oder WKO Fonds:

Betroffenen selbständigen Künstlerinnen und Künstlern wird die Möglichkeit zur Beantragung eines "Lockdown-Bonus" über die "Überbrückungsfinanzierung für KünstlerInnen" bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) geboten. Dieser beträgt 1.300 Euro pro Künstler und Künstlerin und wird zusätzlich zur Überbrückungsfinanzierung oder dem WKO-Härtefallfonds ausbezahlt. 

Erhöhung der Fonds um 30 Mio. Euro

Bis ins Jahr 2021 verlängert und erhöht werden die Überbrückungsfinanzierung bei der SVS und der "Covid-19-Fonds" des Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF). Die Auszahlungen werden vorerst bis Ende März 2021 ermöglicht. Eine Aufstockung des Budgets von 90 auf 110 Mio. Euro erfolgt bei der Überbrückungsfinanzierung. Der "Covid-19-Fonds" des KSVF wird ebenso erhöht und von 10 auf 20 Mio. Euro verdoppelt.

Neues Instrument seit Juli: Überbrückungsfonds für selbstständige Künstler*innen:

Eckpunkte der Überbrückungsfinanzierung:

Max. 1.000 Euro pro Monat, der Bezug ist 6 Monate möglich - also insgesamt 6.000 Euro pro Person

NEU Oktober: Erhöhung der Überbrückungsfinanzierung auf insgesamt 10.000 Euro.

ACHTUNG: Für Antragsteller*innen, die schon 6.000 Euro beantragt haben,  ist ein neuer/zusätzlicher Ergänzungsantrag notwendig, um den Ergänzungsbetrag von 4.000 Euro zu erhalten.

NEU 15 November (siehe oben) 1.300 Euro Lockdown bonus für selbstständige Künstler*innen

Keine komplexe Berechnungsmethodik, unbürokratische Antragstellung

  •  Abwicklung über Sozialversicherung der Selbständigen (SVS)
  • Überbrückungsfonds für selbstständige Künstler*innen


    WKO Härtefallfonds für die Antragstellung Phase 2


    NEU 15 November 2020: 1.300 Euro Lockdownbonus für Selbstständige Künstlerinnen möglich ( siehe oben)

    NeuOktober 2020: Anträge für den WKO Härtefallfonds künftig vereinfacht UND: Verlängerung der Antragsmöglichkeit (und des Antragsvolumens) auf zusätzliche 6 Monate - d.h. insgesamt  sind 12 Monate beantragbar.

    Details unter

    September 2020 Nachbesserungen der Richtlinie:

    • Alle Auszahlungsbeträge der Phase 2, die wegen der 2.000-Euro-Obergrenze unter 500 Euro lagen, werden auf 500 Euro aufgerundet. - Bisher gab es bei Vorliegen von eigenen unternehmerischen Einkünften und/oder Nebeneinkünften und/oder Leistungen aus einem Versicherungsanspruch durch die Gesamtdeckelung mit 2.000 Euro Förderbeträge von unter 500 Euro. Diese Beträge werden auf 500 Euro aufgerundet. - Diese Aufrundung erfolgt automatisch. Für alle bereits abgerechneten Förderfälle wird der Differenzbetrag im Laufe der nächsten Woche automatisiert nachbezahlt. 
    • Einführung eines zusätzlichen Comeback-Bonus in Höhe von 500 Euro pro Beobachtungszeitraum - Bisher lag der Mindestförderbetrag (mit Ausnahme der zuvor angeführten Fälle) bei 500 Euro pro Monat. Künftig wird bei grundsätzlich gegebenem Förderanspruch durch den zusätzlichen Comeback-Bonus von 500 Euro kein Förderbetrag mehr unter 1.000 Euro monatlich liegen können. - Der Comeback-Bonus wird an alle Förderwerber, deren Förderungen in der Phase 2 bereits abgerechnet wurden, automatisiert nachbezahlt. 
    • Die Anzahl der förderbaren Monate wird von drei auf sechs erhöht und der Betrachtungszeitraum von sechs auf neun Monate (16.3. - 15.12.) verlängert. - Bisher konnten innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten (16.3. - 15.9.) jene drei Monate mit den höchsten Einnahmenausfällen ausgewählt und gefördert werden. Künftig werden innerhalb von neun Monaten sechs Monate gefördert.
    •  
    • Geringfügig unternehmerisch tätige Personen und Pensionist*innen sind  antragsberechtigt. - Bisher war nur förderbar, wer zum Antragszeitpunkt eine „Sozialversicherung aus eigener beruflicher Tätigkeit“ aufweisen konnte. Dadurch waren geringfügig unternehmerisch tätige Personen und Pensionisten nicht antragsberechtigt. Hier wird künftig nur noch generell auf das Vorhandensein einer Sozialversicherung (auch als Pensionist*in) abgestellt.

    Härtefallfonds für Selbstständige/EPU`s und Künstler*innen 

    Covid-19 Härtefallfonds des Künstlersozialversicherungsfonds KSVF

    Ab 10. Juli 2020 ist es möglich, Anträge für die Beihilfe (Phase 2) zu stellen.

    Ziel der Phase 2 ist es besondere Not- und Härtefälle für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler abzufedern, die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für Künstlerinnen und Künstler (SVS) anspruchsberechtigt sind.

    Achtung: Die Mittel des KSVF Covid Fonds sind vorläufig – unter Berücksichtigung der bereits eingereichten und noch offenen Anträge – ausgeschöpft. Die Bundesregierung hat am 9. September 2020 im Ministerrat eine Erhöhung der Mittel von 5 auf 10 Millionen Euro beschlossen. Bis zur Beschlussfassung durch das Parlament kann es allerdings zu längeren Bearbeitungszeiten kommen.

    Anträge für die Phase 2 können jedoch weiterhin gestellt werden. Die bis zur Gesetzesänderung eingereichten Anträge werden vorbereitet und nach Inkrafttreten des Gesetzes – bei positiver Beurteilung – ehestmöglich ausbezahlt.

    Der KSVF kann Künstler*innen und Kulturvermittler*innen mit einer Beihilfe in Höhe von bis zu € 3.000,-- unterstützen, wenn diese zum Zeitpunkt der Antragstellung:


    A. weder den Härtefall-Fonds der WKO

    B. noch die Überbrückungshilfe bei der SVS in Anspruch nehmen können

    UND

    1. über einen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen
    2. von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind, d.h. zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 mittels ihrer laufenden Einnahmen zu decken und die Weiterführung der künstlerischen/kulturvermittelnden Tätigkeit gefährdet ist.
    3. keinen Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen haben.
    4. für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds gemäß § 25c Abs. 3 K-SVFG bezogen wurden.

    Obergrenze: das Einkommen darf laut Einkommensteuerbescheid im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr maximal € 60.144 (80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage) betragen. Beihilfewerber, die über keinen Einkommensteuerbescheid verfügen, haben ihr Einkommen auf Jahresbasis selbst zu schätzen.

    Notfallfonds des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) für Künstler*innen

    Notfallfonds & Unterstützungangebote verschiedener Sparten

    Die Verwertunggesellschaft LiterarMechana hat einen Sonderfonds im Umfang von 1 Million Euro aufgelegt, um erste Auswirkungen der Krise für Autor*innen Dramatiker*innen Drehbuchautor*innen und Übersetzer*innen abzufedern. Ein formloser Antrag ist Voraussetzung.


    Sonderfonds der LiterarMechana

    Die Verwertungsgesellschaft AKM & austromechana sowie die Interpret*innengesellschaft OESTIG haben ebenfalls einen Kulturkatastrophenfonds im Umfang von 1 Million Euro aufgelegt. Betroffene Musiker*innen Komponist*innen und Interpret*innen können Zuschüsse für Honorar- und/oder Tantiemenausfälle beantragen. Darüber hinaus werden Darlehen in Höhe von bis zu 15.000 euro vergeben.  

    Kultur-Katastrophenfonds für Musikschaffende von AKM/OESTIG

    Auch die Verwertungsgesellschaft Bildrecht hat einen Corona-Überbrückungsfonds für bildende Künstler*innen, Architekt*innen, Fotograf*innen, Designer*innen, Illustrator*innen, Choreograf*innen aufgelegt, der Zuschüsse zu aktuellen Verdienstausfällen/Notlagen ermöglicht:

    Corona-Überbrückungsfonds für bildende Künstler*innen Bildrecht